Heidi Rupp

Eine kleine Reise in die Vergangenheit :)

Eine kleine Reise in die Vergangenheit :)

Seit meiner Kindheit besteht die Bewunderung für die Natur und die große Liebe zu Tieren. Schon als Kind bin ich durch die Gegend gelaufen und habe Unterschriften gegen Tierversuche gesammelt. Das war wohl auch der Anfang von meinem Engagement im Tierschutz.

Die ersten acht Jahre meiner Kindheit verbrachte ich mit einer Schäferhündin, als diese dann verstarb, ging ich mit sämtlichen Nachbarshunden spazieren.

Als ich zwölf Jahre alt war, hatte meine Oma eine für meinen späteren Lebensweg richtungsweisende Idee: Ich ging mit den Hunden unseres Tierheims spazieren. Es gab keinen Tag, den ich nicht bei all den ungewollten Tieren verbrachte. Ich gab ihnen das Gefühl zu mir zu gehören und wichtig zu sein und sie gaben mir das gleiche Gefühl. Es entstand eine unbeschreibliche Bindung zu den einsamen, eingesperrten Hunden.

Nach der Schulzeit absolvierte ich eine Ausbildung zur Tierpflegerin und Tierarztassistentin Des Weiteren besuchte ich später Kurse und Weiterbildungen zur Hundetrainerin und Ernährungsberaterin für Hunde. Mein ganzer Berufsweg drehte sich um Tierschutz und um ein besseres Leben für Tiere aus dem Tierheim.

Im November 2012 adoptierte ich meinen ersten Hund von Animal Care Austria. An einem Samstag fuhr ich mit Carol Byers nach Ungarn, um die beiden Tierheime zu besichtigen und lernte dabei die Tierheimleiter Bora, Szilvi und Bubus kennen. Ich war zu tiefst berührt von deren eisernen Willen, den Tieren zu helfen. Es machte mich nahezu sprachlos, dass diese Menschen mit so wenig Geldmitteln unentwegt für ein besseres Leben der Tiere kämpfen. Schließlich begleitete mich an jenem Tag eine sehr scheue, ehemalige Straßenhündin aus Rumänien, damals Baby jetzt Babe, nach Hause in ein neues Leben.

Da mich die Arbeit, die Ehrlichkeit und Professionalität von ACA vom ersten Augenblick an überzeugte, war es von da an mein Wunsch, gemeinsam etwas zu bewirken.

 

Im August 2013 besuchte ich die Tierheime in Ungarn neuerlich und so wurde auch Simba, damals Luca, ebenfalls ein Straßenhund aus Rumänien, zu meinem Begleiter. Auf ihn wurde in Rumänien geschossen, wodurch er sein rechtes Auge verlor. Ich sah ihn bereits bei meinem ersten Besuch in Ungarn und seine Verzweiflung traf mich mitten ins Herz. Schon da versprach ich ihm und mir selbst, wieder zu kommen.

Auf dem Heimweg nach Vorarlberg beschäftigte es mich sehr, im Moment nicht mehr tun zu können. Ich schämte mich dafür, meinen Traum noch nicht in die Tat umgesetzt zu haben und stattdessen „nichts“ zu tun.

 

Im Juni 2015 fuhr ich erneut ins Tierheim nach Kiskunlachaza und bereicherte unsere Familie um ein weiteres Mitglied - Mara, eine „Dreibeinerin“, ebenfalls aus Rumänien.

Im November 2016 hatte ich endlich ein passendes Haus in Vorarlberg gefunden und die Freude war riesengroß, nun endlich die Zusammenarbeit mit ACA starten zu können. Nach einigen Renovierungsarbeiten konnte unsere ganze Familie, bestehend aus meinem Lebensgefährten, zwei Kindern, meiner Mama, vier Hunden, zwei Katzen, 7 Kaninchen, 15 Meerschweinchen und einem Goldgecko in das neue Haus einziehen.

Im Weiteren entstand hier einerseits ein kleiner privater Gnadenhof für 4 Ziegen, Enten, Hühner, Hahn, ein schönes Gehege für nicht mehr gewollte Kaninchen und Meerschweinchen, ein paar Ratten, einen „aggressiver Hamster“ (das war der Abgabegrund der früheren Besitzer), ein Terrarium, zwei Aquarien und seit September 2018 zwei Haflinger Schlachtfohlen. Alle diese Tiere verbringen hier ihr Leben!

Und andererseits kann ich hier meinen Lebenswunsch, Tierheimhunde zu resozialisieren und die passenden Menschen für sie zu finden, verwirklichen. Hier erholen sich Hunde von schlimmen Erlebnissen im Bezug auf den Menschen oder auf Artgenossen, aber ebenso von einem jahrelangen Leben hinter Gittern.

Hunde mit Aggressionen lernen wieder mit dem Menschen zu arbeiten und nicht gegen ihn – sich im Alltag zurecht zu finden. Aber auch die Menschen sollen lernen, mit Hunden richtig zu leben, mit ihnen zu kommunizieren, anstatt sie nur herum zu kommandieren. Sie sollen lernen, dem Hund den richtigen Platz im Leben zu geben und mit Ängsten und anderen natürlichen Instinkten dieser Tiere umzugehen.
  

Dieses Projekt in Zusammenarbeit mit ACA verwirklicht zu haben, bedeutet mir sehr viel!

Ich danke Carol Byers ganz besonders dafür, immer an mich geglaubt zu haben.
Gemeinsam werden wir noch vielen Tieren helfen!

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