Zuri (vormals Narnia)

Meine lieben Damen von Animal Care! 

Sie kennen mich sicher nur unter dem Namen Narnia. Ich wurde als einer von 7 Welpen am 19. August vorigen Jahres geboren und durch Ihre Organisation gerettet. Ich war von meinen Geschwistern die letzte, die ein Plätzchen fand und kam am 9. November mit meinem Bruder Nelson nach Österreich. Von meiner Familie erhielt ich den Namen „Zuri“. Im Internet steht, dass dies ein afrikanischer Name für ein Mädchen ist und „die Hübsche“ bedeutet. Anscheinend habe ich bei meiner Familie gleich einen tollen Eindruck gemacht.

Ich lebe jetzt mit Herrchen und Frauchen in Vösendorf, in einer Wohnung direkt bei den Feldern. Aber meine Familie besteht auch aus einer Oma mit Haus und Garten und einer Schwester von Frauchen, die ebenfalls einen Garten und einen großen Hund hat. Chicco ist auch ein Mischling und er liebt mich über alles. Ich darf auf ihm herumtollen, ihn durch den Garten verfolgen und sogar in die Ohren beißen. Also Sie sehen, ich wurde in der ganzen Familie gut aufgenommen.  

Anfangs war es ganz schön schwer. Ich habe mich vor allen Dingen auf der Straße gefürchtet und wollte gar nicht alleine gehen. Immer klemmte ich mich an die Beine meines Frauchens. Aber nach einiger Zeit und viel Geduld wurde ich schon etwas mutiger. Ehrlich gesagt so ganz mutig bin ich immer noch nicht, aber meine Familie sagt, das ist schon gut so, so laufe ich nie davon. Das Sauberwerden dauerte auch ziemlich lange, aber so hatten meine Menschen wenigstens immer genug Beschäftigung. Mittlerweile kennen mich schon ganz viele Leute in unserem Dorf, da meine Menschen zu vielen Veranstaltungen müssen und ich da auch sehr oft mit darf. Von mir gibt es sogar schon Fotos in der Zeitung, weil ich mich doch überall dazwischendränge. Alle Menschen, die ich bei unseren Spaziergängen treffe, sind begeistert von mir. Nicht nur weil ich toll aussehe, sondern weil ich auch ganz freundlich bin – zu Jung und Alt, zu Mensch und Tier. Ich durfte sogar schon eine Woche nach Kärnten mit zum Wandern. Da habe ich ganz tolle Sachen erlebt. 

Mein Frauchen arbeitet ja bei uns in der Schule – na das war ein Hallo, als ich die Kinder besuchen durfte. Mittlerweile bin ich das Klassenmaskottchen. Frauchens Schwester arbeitet mit Therapietieren und die Dame die dort unterrichtet meinte schon, ob ich nicht als Therapiehund ausgebildet werden sollte, da ich so ein sanftes Wesen habe. Aber mein Frauchen überlegt das noch. Zuerst muss ich einmal grundlegende Dinge lernen. Momentan sagt meine Familie ich sei in der Pubertät. Ich weiß zwar nicht, was das heißt, aber es muss etwas mit meinem „Zerstörungsdrang“ in der Wohnung zu tun haben. Frauchen sagt immer, ich „schreddere“ die Wohnung. Dabei spiel ich doch nur. Holz und Tapeten sind mein Renner. Bei Ecken kann man sich beim Laufen verletzen, daher runde ich die Kästchen ab und Sesselleisten am Boden sind doch auch voll unnötig. Die habe ich schon abmontiert. Und die einfärbige Tapete kann doch auch ein paar weiße Flecken vertragen. Das lockert die Wohnung auf. So habe ich schon daran geknabbert. Doch ich glaube meine Familie findet die Umgestaltung der Wohnung gar nicht so schlecht. Denn so wirklich böse sind sie nie mit mir. 

Ich habe meine ganze Familie glücklich gemacht, und meine Menschen machen mich glücklich. Das ist ja wohl die Hauptsache. Wir haben uns einfach gefunden. Wir genießen jeden gemeinsamen Tag und ich möchte überhaupt nicht mehr weg hier. Das hier ist nun mein Zuhause.  

Meine Menschen und ich, wir möchten uns nochmals bei Ihnen bedanken, dass Sie es möglich gemacht haben, dass wir zusammengefunden haben. Es hätte nicht besser klappen können! 

Vielen Dank und ganz liebe Grüße

Zuri und Familie Scharrer

aus Vösendorf  

PS: Mein Frauchen ist nicht sooooo geschickt mit dem Computer, aber vielleicht kann sie ja ein Foto mitschicken.

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