Nils

Sehr geehrte Frau Hengstschläger,

3 Jahre und 3 Monate sind es her, dass wir Nils, Ihren extremen Angsthund zu uns geholt haben. Um es vorwegzunehmen, es geht ihm prächtig und könnte er reden, er würde dasselbe sagen.

Während er an seinem ersten Tag bei uns versuchte, durch das geschlossene Fenster zu flüchten, hat er rasch Haus und Hof als sein eigenes Revier angenommen und sich in sein Lenny/Emma Rudel integriert. Im Umgang ist Nils neugierig-aufgeschlossen, hält jedoch stets vorsichtig Distanz zu Menschen und will nicht angefasst werden. Tochter und Schwiegersohn mit ihren Hunden akzeptiert er, von uns holt er sich schon mal aktiv und fordernd seine Streicheleinheiten.

Unbekannte Bewegungen oder Geräusche machen ihn sofort misstrauisch und er geht auf Distanz. Dabei flüchtet er aber nicht mehr, sondern weicht lediglich etwas aus. Das Urvertrauen, das gut gehaltene Hunde haben, fehlt Nils, ich denke das wurde ihm als Welpe oder auch in seiner Prägephase durch schlechte Behandlung genommen.

Leithund ist der alte Lenny, doch ist der dermassen geduldig und gutmütig, dass sich Nils schon fallweise kleine Frechheiten herausnimmt und ihn z.B. beim Spielen rammt.

Fallweise begegnen wir bei unseren täglichen Reviergängen anderen Hunden, da ist er recht wild und verbellt sie, das hat er sich von Lenny und Emma abgeschaut.

Zu unseren Frühjahrs- und Herbsturlauben in unsere Hütte im Mölltal und in den Hohen Tauern ist er problemlos mitzunehmen.

Die Bilderserie zeigt Nils im Schnee, beim chillen auf der Bank mit Lenny und Emma. Am liebsten liegen aber alle drei auf der Fensterbank und lauern Fußgängern auf.

Wir wünschen Ihnen und allen Ihren Schützlingen schöne Feiertage und noch lange Jahre erfolgreiches Wirken.

Fam. Schiller

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