Mäxle

Unser Superheld Mäxle

Mein Name ist Brigitte und gemeinsam mit meinem Mann Franz lebe ich im schönen Montafon in Vorarlberg. Ich möchte Ihnen die wahre Geschichte vom Superhelden „Mäxle“ erzählen.

In der Vergangenheit hatten Franz und ich immer Jagdhunde, also eher mittlere bis größere Hunde. Doch dieser Wunsch, wieder einen solchen Hund zu adoptieren, wurde zum Wunschtraum als sich der Gesundheitszustand von Franz und mir verschlechterte.

Da kam uns das Schicksal zu Hilfe. Unsere Pflegerin erzählte uns von Heidi die, als ausgebildete diplomierte Tierpflegerin und Hundetrainerin, Animal Care Austria unterstützt indem sie schwer vermittelbare Hunde resozialisiert.

Und so lernten wir Heidi kennen und Heidi uns.

Durch ihre langjährige intensive Arbeit mit Hund und Mensch erkannte sie schnell unsere Situation und hatte auch das richtige Hündlein für uns im Auge. „ Mäxle“ heißt der gute Hund, ein kleiner Terrier der besonderen Art. „Besonders“ deshalb, weil er blind ist, aber trotz seiner Blindheit quirlig, aufgeweckt, zutraulich und überaus freundlich ist. Wir waren sofort angetan von Mäxle. Über einen längeren Zeitraum war er nun immer wieder stundenweise bei uns und es entwickelte sich eine tiefe Freundschaft.

Vom Platz her sprach nichts dagegen wieder einen Hund zu haben. Wir besitzen ein altes gemütliches Haus mit einem schönen Garten. Meine Überlegung war nur, wie kommt Mäxle mit meiner krankheitsbedingten Gehbehinderung zurecht wenn er mich nicht sehen kann. Was wird mit Karl, der zwischenzeitlich ins Krankenhaus mußte und noch keiner genau wußte, ob er nochmals heim kann.
Wie öfter Mäxle allerdings bei mir war um so mehr wurde mir bewußt, daß er trotz oder gerade wegen seiner Blindheit ein ganz besonderes Gespür hat mit jeder Situation umzugehen und sich anzupassen. Also habe ich mich entschieden - wir werden Mäxle adoptieren!

Als ich meinem geliebten Karl beim nächsten Krankenhausbesuch erzählte, daß Mäxle zu uns kommt, sah ich nach langem wieder strahlende Augen und ein Lächeln in seinem Gesicht. Karl, der nun ein Pflegefall und bettlägrig war, kam genau an Weihnachten nach Hause.

Zur Begrüßung legten wir Mäxle auf Karls Bauch. Sein strahlendes Gesicht und Mäxles ausgestreckter Körper ließen erkennen wie sehr beide die Streicheleinheiten genossen.

Normalerweise würde diese Geschichte nun enden mit: „So lebten sie glücklich bis ans Ende.“
Aber Mäxle ist nicht „NORMALERWEISE!“

Nein, das Schicksal hat uns einen Superhelden geschenkt......
Es war eigentlich ein Tag wie jeder andere. Nur eins war anders, es klopfte an der Tür außer der Zeit. Das heißt, einerseits war die Pflegerin bereits da und andererseits habe ich niemanden erwartet, also reagierte ich nicht auf das Klopfgeräusch.
Plötzlich wurde die Haustüre mit einem Ruck aufgestoßen. Blitzschnell rannte Mäxle bellend zur Tür, attackierte den Eindringling, hörte nicht auf laut zu bellen und jagte so den Einbrecher in die Flucht. Die Nachbarn ringsherum die durch das laute Bellen aufgeschreckt wurden, sahen den Mann noch flüchten und alarmierten sofort die Polizei. Nach einigen Stunden wurde der Einbrecher gefaßt.

Und noch einmal wurde Mäxle zum Retter!

Karl hat am Kopf eine Wunde aus der immer wieder etwas Eiter austritt, das dann rasch gereinigt werden muß.
Alles war ruhig. Karl schlief in seinem Zimmer, ich las und Mäxle kaute genüßlich an seinem Knöchlein. Plötzlich stand er auf, lief mit seinem Kauknochen zu Karls Bett und fing an zu bellen.
Als ich nachschaute was los ist, sah ich Eiter aus Karls Kopfwunde treten.

Ich kann nur immer wieder betonen was für ein großes Glück wir mit Mäxle haben.
Mäxle ist der Beweis dafür, daß auch ein blinder Hund mit seinem feinfühligen Gespür zum SUPERHELDEN werden kann!

Ich danke Gott jeden Tag für unseren Liebling, SUPERHELDEN MÄXLE!

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