Barney

Liebe Frau Winkels-Kolinko!

Heute jährt sich zum ersten Mal der Tag, an dem ich Barney in Lovabereny kennenlernen durfte und er mit mir den langen Weg nach Österreich antrat. Barney hat mich gebeten, Ihnen diesen Brief zu schreiben, was ich hiermit gerne tue. 

Hallo, liebe Leute vom ACA!

Erinnert Ihr Euch noch an mich? Ich bin das, der schwarze, kleine, wuschelige Barney, den Ihr vor mehr als einem Jahr irgendwo in Ungarn aufgesammelt habt! Meine neue Mama und ich haben heute ein Fest gefeiert, weil sich heute der Tag jährt, an dem mich meine Mama in Ungarn abgeholt hat! Was für ein aufregendes Jahr das war! Ich habe eine Menge neue Sachen gelernt und viele neue Freunde gefunden. Am Anfang war es ein Kreuz mit mir, weil ich doch Autofahren ganz und gar nicht gewöhnt war. Mir wurde immer ganz furchtbar schlecht, dabei wollte ich doch so gerne immer ganz nah bei meiner neuen Mama sein. Aber dann hat meine Mama erfahren, dass es dagegen eine Medizin gibt und danach wurde Autofahren zu meiner zweitliebsten Beschäftigung. Meine liebste Beschäftigung ist natürlich, ganz nah bei Mamas Füssen zu liegen und mir die Ohren kraulen zu lassen! Aber weil wir auf dem Land wohnen, müssen wir halt sehr oft mit dem Auto fahren, und nachdem Mama diese Medizin gefunden hatte, ging es mit dem Autofahren ganz einfach. Heute bin ich ein richtiger Autohund, sagt meine Mama, und ich brauche überhaupt keine Medizin mehr! Oft fahren wir ganz weit weg in den Wienerwald um zu wandern. Das gefällt mir sehr gut. Da riecht es immer so interessant nach allen möglichen Tieren. Das ist aufregend! Wir werden da immer von meiner allerbesten Freundin Mona und ihrer Mama begleitet. Mona ist eine Boxerhündin und sie zeigt mir, was man auf so einem Ausflug alles machen kann. Meine Mama sagt, sie hat nur Unsinn im Kopf. Aber Spass macht es immer, mit Mona in den Wald zu gehen! Oft fahren meine Mama und ich auch auf eine ganz grosse Hundewiese, da habe ich auch neue Freunde kennengelernt. Seither treffen wir uns öfter auf dieser Hundewiese. Das ist lustig, meine neuen Freundinnen sind Berner Sennen und es ist jedesmal eine Riesengaudi, mit den drei Mädels über die Wiese rennen zu dürfen. Da darf ich sogar nach Herzenslust bellen! Ich mag Berner Sennenhunde sehr gerne und seit neuestem habe ich noch ein paar kennengelernt. Aramis und Arthos, und Casanova und Columbus. Ist das ein Heidenspass, wenn wir alle zusammen die Hundewiese unsicher machen! 

Ich habe auch gelernt, wie man sich in einem Restaurant oder einem Gasthaus richtig verhält, und dass man den Hund am Nachbartisch einfach nicht beachten darf.  Einmal waren wir zum Essen in einem Gasthaus und da kam ein Mann zu unserem Tisch und sagte meiner Mama, was ich doch für ein gut erzogener Hund sei! Stellt Euch vor: ICH! Ich bin ein gut erzogener Hund! Hättet Ihr das gedacht? 

Ich hab auch eine ganze Reihe von neuen Ausdrücken gelernt. Zum Beispiel „Steh – Strasse“, wenn wir beim Spazieren gehen eine Strasse überqueren müssen. Oder „Auto kommt“, da muss ich auf die Seite gehen, damit mich das Auto nicht verletzen kann. „Voran“ heisst, dass ich jetzt voraus laufen darf. Oder „Fuss“ – mmmm, da hapert es noch ein bisschen, weil ich so ungeduldig bin. Ich kenne auch schon „Hier“ und „Nein“… mmm, das mag ich nicht so gerne, aber was tut man nicht alles seiner Mama zuliebe!

Also, alles in allem war es ein aufregendes und wunderbares Jahr und ich bin sehr glücklich, dass mich meine Mama zu sich geholt hat.

Ich schicke Euch ein ganz herzliches Wau-Wau

Euer Barney

 

Ja, das war es wohl, was Barney mir diktiert hat. Er geniesst sein Leben und die Tatsache, dass man als Hund auch ein Haus betreten darf. Mit meinen Katzen kommt er wunderbar zurecht, und als Verteidiger unseres Heims hat er sich schon bewährt. Es war wohl Bestimmung, als ich ihn damals vor einem Jahr auf der Webseite von ACA entdeckte….. Vielen Dank für diesen wunderbaren Hund! 

Waltraud Novak

Athabaske's Maine Coons

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