Rose

Liebe Frau Hengstschläger, 

Wir sind sehr glücklich mit unserer Katze Rose. Sie ist Mitte Dezember 2014 zu uns gekommen und war sehr scheu. Fast ein Monat hat sie hinter unserem Wandverbau gelebt und ist nur in der Nacht, wenn alles ruhig war zum Fressen und zum Kisterl gehen heraus gekommen. Futter, das wir ihr hinter den Wandverbau geschoben haben, hat sie abgelehnt. Einmal konnte sie nicht widerstehen, als es am 01.01. Lachs gegeben hat.

Mein Lebensgefährte und ich haben viel Zeit am Boden liegend vor dem Wandverbau verbracht, um mit Rose zu reden und zu spielen. Langsam hat sie dann begonnen darauf zu reagieren. Im Februar hat sie dann begonnen mit unserem Kater in der Nacht zu spielen. Wir sind zwar manchmal um halb zwei Uhr morgens davon wach geworden, haben uns aber trotzdem gefreut, das sie jetzt zumindest zu unserem Kater Kontakt aufnimmt. Danach hat sie ihn immer beobachtet, natürlich von ihrem Versteck aus. Mitte Februar ist sie dann auch in unserer Anwesenheit in der Wohnung herum gelaufen, solange wir uns nicht bewegt haben. Dann ging es ganz schnell. Auf einmal kam sie zu uns auf die Couch und schnurrte und wollte nur viel Liebe haben. Ich glaube, da mussten wir sie über eine Stunde lang streicheln. Sie hatte auch noch große Angst vor unseren beiden Hunden Jacky und Dina. Aber unser Kater hat ihr rasch beigebracht, wie man den beiden auf der Nase herum tanzt. Jetzt hat sie nur noch Angst, wenn unser großer Hund Jacky schnell auf sie zukommt. Dann knurrt und pfaucht sie auch noch. Und einmal hat sich Jacky auch eine blutige Nase geholt. Da er sehr sensibel ist, mussten wir ihn dann den ganzen Vormittag lang trösten, aber seither hat er Respekt vor ihr und geht nur noch langsam zu ihr.

Letztens habe ich mit dem Handy ein Foto gemacht, auf dem Rose zwischen beiden Hunden gemütlich auf der Couch liegt. Wenn meine Tochter das nächste Mal kommt, hilft sie mir das Foto auf den Laptop zu bekommen, damit ich es Ihnen schicken kann.

Denn darauf sind alle 3 Animal Care Tiere auf einen Foto.

Sie macht keine Anstalten, das sie die Wohnung verlassen will. Im Gegenteil, sobald wir das Fenster vom Französischen Balkon (natürlich mit Fenstergitter) öffnen und sie den Luftzug spürt, bekommt sie Angst und kommt gleich schmusen. Es hat den Anschein, als würde sie sagen wollen: "Bitte ich will nicht hinaus"

Muss sie aber eh nicht, wenn sie nicht will. 

Jetzt habe ich Ihnen wirklich viel geschrieben, aber es hat sich seit Dezember auch viel getan. Das Warten auf Rose hat sich gelohnt - und ich denke, das ist schon eine Erfolgsgeschichte.  

Mit ganz lieben Grüßen

Elisabeth Eichberger