Lucy Ball (vormals Jetta)

Liebe Frau Hengstschläger,

können Sie sich noch an mich erinnern, ich bin Lucy früher hieß ich Jetta. Ich melde mich einmal wieder bei Ihnen, damit Sie wissen was aus mir geworden ist.  

Bevor ich damit anfange, möchte ich meine Leute vorstellen: 

SUSI                 Dosenöffner und Sklave Nr:1

HANNES           Dosenöffner und Sklave Nr:2

SANDRA           ------------ “---------------------  Nr:3

ANDREAS        -------------“ --------------------   Nr:4

Isabella zwar schon ausgezogen aber trotzdem noch unter meinen Fittichen. 

Mein letzter Brief endete mit Weihnachten 2013. Somit hab ich einiges zu Erzählen. Wollen wir halt einmal damit beginnen.  

Ich liebe mein Leben hier, eigentlich müsste ich Königin heißen,  da ich hier die Queen bin. Im Frühling 2014 hatte ich große Erfahrungen mit meinem Freigang gemacht. Zu beginn wurde mir ein Katzengeschirr mit Leine angebracht, und dann ging es erst einmal in den Garten. Die Gerüche und neuen Eindrücke waren WAU. Später wurden unsere Ausflüge etwas erweitert, und dann kam der Tag X. Ich durfte ohne Leine raus.   Susi hielt den Atem an, aber ließ mich gehen. Was sie jetzt im Moment bereut, aber das erklär ich später. Hihi. Ich liebe es draußen zu sein. Mir wurde auf unserer Terrasse ein eigenes Katzenbett gestellt, damit ich mich auch draußen schlafen legen kann. Welches ich im Sommer auch sehr oft gemacht habe. Dann spiele ich oft draußen mit mäcki (früher Sylvester). Da er mich gesehen hat wie man bei uns in die Wohnung kommt, besucht er mich auch öfter und frießt mein Fressen. Aber da kommt Luna mein Bewacher ins Spiel. Sie verjagt Mäcki wie nichts, bellt und jagt hinterher. Da er genau im Nachbar Garten wohnt jagt sie Ihn oft, aber das ist ein Spiel von Ihnen. Den wenn Mäcki ruhig sitzen bleibt und nicht weg rennt macht Luna überhaupt nichts. Auch wenn wir ihn draußen treffen ist alles in Ordnung, manchmal kommt es mir so vor als würde er Luna herausfordern.

Wenn meine Sklaven mit Luna gassi gehen, bin ich immer mit dabei. Ich liebes es mit zu gehen. Ich begleite sie bis zum Marchfeldkanal, und dort warte ich dann in den Gärten bis sie wieder zurück kommen. Wenn sie wieder kommen, begrüße ich Sie freudig und begleite sie wieder nach Hause.

Susi hat mir einen Trick beigebracht, und zwar wenn sie klickert, komm ich in windeseile  nach Hause. Natürlich nur wenn ich ihn Hörnähe bin. Dann kam ich einmal nicht nach Hause, was zu meiner Futterzeit nicht normal bin. Trotz klickern und rufen kam ich nicht. Susi ging auf die suche. Mit rufen und klickern ging sie herum, dann sprach sie mit einigen Nachbarn und rief und klickte dabei, bis sie auf einmal ein leises miauen hörte. Sie ging den Geräusch nach und fand mich in der Waschküche, jaja, meine Neugierde war wieder einmal mein Verhängnis. Einmal kam Susi am abend von der Arbeit nach Hause und hörte mich jämmerlich miauen. Sie schaute im Garten nach und rief mich, bis Sie drauf kam das ich ganz weit oben auf einem Baum saß und nicht wieder runter kam. Sie rief unsere nette Hausbesorgerin an und fragte nach einer großen Langen Leiter. Die kam sofort und war auch schon oben auf dem Baum, wie ich unten war wollte ich vor lauter angst wieder auf den Baum rauf. Hie und da hab ich so blöde Ideen. Manchmal bringe ich auch Freunde mit nach Hause, damit sind aber Susi und Hannes überhaupt nicht einverstanden, sie sagen immer das Mäuse in der Wohnung nichts verloren haben. Dann fangen sie die Maus und bringen sie in Sicherheit, und das ist meistens in der Nacht.

Beim Fressen bin ich sehr wählerisch, Susi kauft so viele verschiedene Marken, Sorten ein, aber wenn es nicht schmeckt, wird solange nach dem richtigen gesucht, bis ich der Meinung bin das es das richtige ist. Ja ich sag ja Queen.

Dann kam wieder Weihnachten und viele Packerl mit Spielzeug und Leckerli für mich und Luna. Die Kugeln und den Christbaum hab ich auch heuer wieder in ruhe gelassen.

Und jetzt zu meiner Erklärung von vorhin; Da ich es liebe draußen zu sein, will ich auch im Winter draußen sein. Hihihi. Unter tags brauche ich nur vor der Terrassentür sitzen und schon springt irgendwer auf und öffnet die Tür. Aber in der Nacht, hihi, immer in der zeit von ¼ 5 – ¾ 5 will ich rauß. Ich springe auf Susi und Hannes herum, miaue und wenn das alles nichts nützt fang ich am Bett zu kratzen an, und das hilft. Damit das Bett nicht kaputt wird, ist ja erst ein ½ Jahr alt, springt Hannnes auf nennt mich Terroristin  (der schläft bei der Fensterseite) und öffnet das Fenster. Damit ich wieder rein kann lasst er es immer einen Spalt offen, und damit kommen die Eisbären rein. (sagt Hannes immer). ER hat ja recht aber ich will eben raus. Dauert ja nicht mehr so lange bis zum Frühling :). 

Somit möchte ich mich verabschieden und ich meld mich wieder 

Lucy und Familie