Kelly

Die unglaubliche Geschichte von meinem neuen Leben

Die erste Zeit war für mich sehr schwierig - andere Umgebung, andere Geräusche und Gegenstände, ich habe sehr große Angst gehabt, was mit mir nun passieren wird. Aber meine neue Familie, hat sich sehr um mich bemüht, hat mir sehr viel Liebe, Wärme, Geduld und Verständnis geschenkt und langsam haben sie mein Vertrauen gewonnen.

In der ersten Woche habe ich mein Herrchen verärgert, denn ich habe mich auf seinen Platz im Ehebett gelegt und das hat ihm scheinbar gar nicht gefallen. Er hat mich gefragt, ob ich im Tierheim auch in einem Bett geschlafen habe – ha,ha, ha, der kann aber witzig sein. Aber mittlerweile habe ich mein eigenes orthopädisches Hundesofa bekommen und es liegt sich darin viel besser als in seinem Bett.

Vor dem Schwedenofen im Wohnzimmer, wo man in einem großen Fenster das Feuer flackern sieht, habe ich inzwischen keine Angst mehr, aber großen Respekt. Am Anfang dachte ich, dass ich vor Angst in Ohnmacht falle, als ich das Feuer gesehen habe - zwei Stunden bin ich im Schlafzimmer gelegen und alle meine Familienangehörigen haben mich gestreichelt und mich versucht zu beruhigen. Als jemand die Eingangstür geöffnet hat, bin ich in den Hof geflüchtet und wollte nicht mehr ins Haus zurück. Erst nach längerer Zeit und vielen Überredungskünsten habe ich mich wieder ins Haus getraut. Mittlerweile liege ich sogar vor dem Ofen, weil es dort so angenehm warm ist.

Alle Haushaltsgeräte, die laute Geräusche fabrizieren, haben meine Nerven am Anfang sehr strapaziert, aber in der Zwischenzeit habe ich mich daran gewöhnt, sogar das Dampfbügeleisen jagt mir keinen Schrecken mehr ein, nur beim Staubsaugen laufe ich aber noch immer in den Hof und warte bis wieder Ruhe eingekehrt ist. Ich verstehe nicht, warum man nicht einfach mit dem Besen den Schmutz zusammen kehrt, sondern mit dem komischen Sauger durch das Haus fahren muss.

Den jüngsten Mitbewohner mit Namen Peter (6 Jahre alt und ist das Enkelkind von meinem Frauchen und Herrchen) finde ich ganz süß. Er will immer mit mir spielen, streichelt mich, nimmt mich in den Schwitzkasten und busselt mich ab.  Er ist ein bisschen traurig, wenn ich nicht mit ihm springe und dabei belle - aber ich traue mich noch nicht  so richtig, ich könnte ja jemanden erschrecken.

Aber einmal habe ich gebellt, weil ein Stofftiger mich schief angeschaut hat - seine Augen haben richtig bedrohlich geglänzt. Der kleine Peter und seine Oma, sind vor Schreck fast von der Bank gefallen, sie waren auf einmal ganz stumm, aber dann haben beide laut und herzhaft gelacht. Am Abend haben sie ihr Erlebnis der ganzen Familie erzählt, welch tiefe Stimme ich habe - es hat ihnen scheinbar doch gefallen.

In der Früh gehe ich meistens mit meinem Frauchen in der freien Natur laufen und es macht mir sehr viel Spaß. Ich laufe sehr gerne, besonders jage ich gerne den Hasen hinterher, aber mein Frauchen lässt mich nicht, da sie eine Vegetarierin ist und hält mich daher mit der Leine zurück. Mein Herrchen würde mit mir sicherlich  auf Hasenjagd gehen, da er gerne Fleisch ist, aber er geht nicht mit mir laufen, sondern meistens nur mit mir im Dorf spazieren, so wie die restlichen Familienmitglieder.

Ich habe daher reichlich Auslauf und kann die Natur und Umgebung erkunden und Frischluft schnappen.

Aber einmal habe ich gebellt, weil ein Stofftiger mich schief angeschaut hat - seine Augen haben richtig bedrohlich geglänzt. Der kleine Peter und seine Oma, sind vor Schreck fast von der Bank gefallen, sie waren auf einmal ganz stumm, aber dann haben beide laut und herzhaft gelacht. Am Abend haben sie ihr Erlebnis der ganzen Familie erzählt, welch tiefe Stimme ich habe - es hat ihnen scheinbar doch gefallen.

In der Früh gehe ich meistens mit meinem Frauchen in der freien Natur laufen und es macht mir sehr viel Spaß. Ich laufe sehr gerne, besonders jage ich gerne den Hasen hinterher, aber mein Frauchen lässt mich nicht, da sie eine Vegetarierin ist und hält mich daher mit der Leine zurück. Mein Herrchen würde mit mir sicherlich  auf Hasenjagd gehen, da er gerne Fleisch ist, aber er geht nicht mit mir laufen, sondern meistens nur mit mir im Dorf spazieren, so wie die restlichen Familienmitglieder. Ich habe daher reichlich Auslauf und kann die Natur und Umgebung erkunden und Frischluft schnappen.

Nickelsdorf, wo ich gelandet bin, ist der schönste Ort, mit den nettesten Menschen auf der ganzen Welt. Alle Menschen, die ich bis jetzt getroffen habe, haben mich gestreichelt und immer wieder gesagt, dass ich sehr schön, lieb und brav bin - bin ich wirklich so?  Ich fange schön langsam an, selbst daran zu glauben.

Mittlerweile bin ich schon sechs Monate bei meiner neuen Familie und habe mich toll eingelebt – ich bin einfach superglücklich hier :)

Inzwischen hab ich auch schon das erste Weihnachtsfest mit meiner neuen Familie genossen, es war alles sehr besinnlich und ich habe auch ein Geschenk bekommen – eine extra Portion Futter und einen Hundefußball.

Ich durfte mein Frauchen sogar schon in ein Cafehaus begleiten (ich war dort ganz brav)  Und was sagt ihr dazu?

Nochmals vielen Dank an die Organisation „Animal Care Austria (unter der Leitung von Carol Byers)“, da dort die Tiere so gut versorgt und in einem perfekten Zustand übergeben werden. Besonders toll habe ich gefunden, dass die Tiere nicht so einfach an jemanden vergeben werden, sondern im Vorfeld die Eignung der Interessenten geprüft wird.

Wir sind mit Kelly sehr glücklich und sie hat sich sehr gut in unserer Familie integriert.

Wir wünschen eurer Organisation und den Tieren alles Liebe und Gute für die Zukunft!!!