Buksi

EINE ETWAS ANDERE WEIHNACHTSGESCHICHTE oder WIE DER HUND DER BESTE FREUND DES MENSCHEN WURDE

Die Schöpfung pries den Herrn und alles kam von nah und fern

zusammen, um gar anzusehen, was da in Bethlehem geschehen.

Es kamen Hirten, arme Leut, mit nichts außer der höchsten Freud.

Es kamen Schaf, Esel und Kuh noch zu der ganzen Schar dazu.

Und auch ein Hund schlich sich hinein, zu schauen das kleine Jesulein.

Und als es da so nackt und weh auf Stroh lag, ungeschützt, oje,

da sprach zum Christuskind der Hund: Ab heut schließ ich mit Dir den Bund,

dass ich Dir dienen will allzeit! Ob Tag, ob Nacht, ich bin bereit,

mich ganz in Deinen Dienst zu stellen. Ich werd Dich schützen und laut bellen,

wenn einer Dir will Böses tun und nimmermüd werd ich nicht ruhn,

bis jeder Dir Respekt erwiesen und Dich als Heiland hat gepriesen!

Da sprach zum Hund das Jesulein: Nicht mir zum Schutze sollst Du sein,

sondern zum Schutz von jedermann, der selbst sich nicht beschützen kann -

die alte Frau, der kranke Mann, die Kinder- und die Ziegenschar, behüte sie nur Jahr für Jahr. 

So dienst du, liebes Hündlein, hier auf dieser Erd am besten mir! 

Nun, so kam´s, dass seit jener Stund, dem Mensch zur Seite steht sein Hund,

denn treuer als manch Menschenkind versprochene Hundeschwüre sind.

Im Blick des Hundes steht geschrieben, dich immer wie Gott selbst zu lieben!

Ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch!

wünschen herzlichst 

Christina und Martin Frühwirt ... und Buksi, unser Hund (sh. Foto)