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4. April: Internationaler Tag für Streunerhunde


 
Seit mehreren Jahren ist der 4. April als der internationale Tag für Streunerhunde bekannt und wird den Streunerhunden auf der ganzen Welt gewidmet.

Es ist eine bekannte Tatsache, dass Streunerhunde eigentlich Besitzerhunde sind, die jedoch im Stich gelassen wurden. Wo auch immer es solche Tiere gibt, sind sie ein Beweis dafür, dass es keinen konsequenten, erfolgreichen und verantwortungsvollen Plan für sie gibt.

Allein in Rumänien hat sich die Anzahl der Streunerhunde  desto mehr vergrössert, je mehr die staatlichen Programme versuchen, sie zu töten. Trotzdem geben die Verantwortlichen nicht nach und verändern ihre Vorgangsweise nicht. Dazu kommt, dass Streunerhunde ein lukratives Geschaft bedeuten, das diejenigen, die daran beteiligt sind, nicht aufgeben wollen. Weder das Leiden und der Tod von Zehntausenden von Tieren jedes Jahr, noch die Unzufriedenheit der Bevölkerung, die ein Programm verlangt, das die Anzahl der Streunerhunde effektiv verringert, noch die Bemühungen von Organisationen und Privatmenschen, die versuchen, so viele Tiere wie möglich von der Straße oder aus den öffentlichen Sheltern (die richtige Vernichtungslager sind, die von uns allen finanziert werden, ob wir damit einverstanden sind, oder nicht) zu retten, noch die Arbeit der NGOs, die mit Kastrations-Aktionen versuchen, dem verheerenden Schaden, den die Stadtverwaltungen anrichten, entgegenzuwirken – nichts davon hat die verantwortlichen Behörden dazu veranlasst, ein effektives und humanes Programm zu entwickeln. Sie verweigern einfach, auf die Experten zu hören, oder sie wollen ihr einträgliches Geschäft nicht aufgeben.

Der 4. April ist der Tag, an dem wir über das tägliche Leiden und die Misshandlungen der Streunerhunde nachdenken sollten, und uns klarmachen sollten, in wie weit wir dafür verantwortlich sind. Die einzige Art und Weise, um die Tortur der Tiere zu beenden, ist die Kastration aller Besitzerhunde. Dadurch wird verhindert, dass ungewollte Tiere ausgesetzt werden. Zugleich sollte ein angemessenes Programm für eventuellen Nachwuchs geschaffen werden. Deshalb: Verantwortlichkeit, Ethik und Mitgefühl – diese Eigenschaften machen uns zu zivilisierten Menschen.

Ausserdem möchten wir Euch dazu anregen, Streunertiere dadurch zu unterstützen, indem Ihr ihnen Futter, Wasser, Pflege und Schutz anbietet. Wenn nur irgendwie möglich, bringt sie weg von der Straße oder holt sie aus den Sheltern raus – und rettet ihre Leben für immer.







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