Mimi (vormals Linzi)

Liebe Frau Böhm, liebe Frau Konrad! 

Ich habe mich weitgehend bei meiner Familie eingelebt und möchte Ihnen heute ein bisschen aus meinem neuen Leben berichten. Entzückend und hinreißend, wie ich nun mal bin, habe ich die beiden Menschen ganz rasch um meine Pfote gewickelt. Im neuen Zuhause stehen mir somit zwei kuschelig-wohlige Hundekörbchen zur Verfügung, ich habe ausreichend, aber nicht zu viel Spielzeug und bekomme zwei Mal am Tag leckeres Futter. Außerdem beschäftigen sich meine Menschen auf viele verschiedene Arten mit mir, sodass niemals Langweile aufkommt. Auch viele Freunde habe ich in Kärnten schon gewonnen und ich bin regelmäßig zu gemeinsamen Spielrunden mit anderen Hunden eingeladen. Das gemeinsame Tollen und Toben macht mir wirklich sehr viel Spaß! 

Am Schönsten finde ich es, wenn mein Frauchen und ich uns zu unseren täglichen Spaziergängen aufmachen und dabei ganz Kärnten unsicher machen. Unsere Spaziergänge gestalten wir dabei immer sehr abwechslungsreich: Vom Wörthersee über den Dobratsch und die Gerlitze bis hin zu Ausflügen in verschiedene Städte wie Villach, Klagenfurt und St. Veit ist alles mit dabei. Am Anfang war mir vieles nicht geheuer. Da waren Dinge, die mir wirklich Angst gemacht haben: Schmatzende Kühe, wiehernde Pferde, meckernde Ziegen, aber auch hupende Autos, laute Motorräder und ganz viele Menschen auf einem Fleck,... das alles war total gruselig, aber mein Frauchen und ich haben jede Herausforderung tapfer gemeistert und heute darf ich stolz von mir behaupten, dass ich stadt- und landtauglich bin. 

Zu meiner neuen Familie gehören auch vier Federlinge, die mein Frauchen "Papageien" nennt. Im Großen und Ganzen sind die gefiederten Kameraden recht nett. Wir haben da einen Deal ausgehandelt: Ich lasse sie in Ruhe und dafür lassen sie mich in Ruhe. Wenn die Piepmätze zum Freiflug aus ihrer Voliere dürfen, verziehe ich mich immer in mein Körbchen und sehe dem Treiben aufmerksam zu. Ansonsten lässt mich das bunte Federvieh aber kalt - spielen kann ich mit ihnen nicht und mein Futter fressen sie mir auch nicht weg, also sind sie mir weitgehend gleichgültig. Und wenn mir das Geschrei mal zu viel wird, dann verziehe ich mich einfach in meine Ruheecke im ersten Stock, denn da dürfen die Pieper nicht hin und ich kann in aller Ruhe meinen Schönheitsschlaf genießen. 

Seit gestern gehe ich auch brav in die Hundeschule. Mein Frauchen hat mich zu einem Junghundekurs angemeldet; hier soll ich ganz viele Sachen lernen, die ich ja eigentlich schon lange kann. Überhaupt bin ich eine ganz clevere Hundedame: In kürzester Zeit habe ich gelernt, dass es eine köstliche Belohnung gibt, wenn ich "Platz" und "Sitz" mache. Auch "Pfote", "Bitte", "Bleib" und "Hier" kann ich schon. Warum muss ich also die Schulbank drücken? Mein Frauchen sagt, dass die Schule und die anderen Hunde gut und wichtig für meine Sozialisation sind. Da ich auf dem Abrichteplatz ganz viele Leckerchen bekomme, mache ich fleißig mit und habe viel Spaß am Training. 

Ich glaube, dass ich es mit meinen Menschen wirklich sehr gut getroffen habe. Die beiden haben mich sehr lieb und ich kann sie auch sehr gut riechen. 

Ein freundliches Wuff aus Kärnten sendet euch Eure Mimi 

PS: Die kleine Maus bezaubert uns alle. Wir sind unschätzbar glücklich, dass sie nun offiziell zu unserer Familie gehören darf.

Beste Grüße sendet Sabrina Gärtner 

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