Lotte (vormals Lisa)

Liebe Frau Böhm,

die Eingewöhnung ist um einiges einfacher, als ich gedacht hatte. Lotte lässt uns fast schon vergessen, dass sie nichts sieht :-) Sie springt quasi überall rauf, fetzt durch die Wohnung, ist wahnsinnig verspielt und schläft im Bett auf dem Kopfpolster zwischen meinem Mann und mir.

Sie hört mittlerweile auch schon auf ihren Namen und kommt freudig gelaufen, wenn wir sie rufen. Es ist also wirklich alles wunderbar, wir könnten uns keine bessere Ergänzung unserer Familie vorstellen.
Auch wenn sie es faustdick hinter den Ohren hat und teilweise wahnsinnig stur sein kann ;-)

Und ja, auch wir sind mehr als überrascht, WIE schnell sie sich eingelebt hat. Wenn man nicht wüsste, dass die kleine Maus nichts sieht, man würde es echt nicht vermuten. Klar, hin und wieder nimmt sie noch eine Kurve zu eng, oder ist einfach viel zu schnell unterwegs, aber im Großen und Ganzen hat sie die Wohnung glaub ich schon auswendig gelernt.

Wenn ich mir denke, dass Lotte nicht einmal zwei Wochen bei uns ist, das glaubt man kaum. Auch mit Ari funktioniert es schon recht gut, sie fressen nebeneinander, sie beschnuppern sich, Lotte läuft ihm teilweise einfach hinterher und er hat sich damit abgefunden. Hin und wieder geht er sogar schon von sich aus auf sie zu, es wird also alles!

Zusammenfassend hatte meine Tierärztin recht, die ganze Eingewöhnungsphase verläuft nicht wirklich anders als mit einer sehenden Katze, es ist also wirklich absolut kein Drama, auch einer behinderten Katze oder überhaupt einem behinderten Tier ein Zuhause zu geben!

Im Gegenteil, man kann unheimlich viel lernen und hinterfragt dann das eigene Sudern in der einen oder anderen Situation vielleicht doch noch mal :-)

Liebe Grüße,
Julia Tesar

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