Franky

Hallo Frau Hengstschläger,

gestern hatten wir einen recht aufregenden und nicht ganz so schönen Tag.

Unser Zwerg hat am Samstagabend, ca. 2 h nachdem er einen Ochsenziemer bekommen hat, ziemlich heftig angefangen zu husten und würgen bis er letztendlich Schleim erbrochen hat.

Das ging dann die ganze Nacht von Sa. auf So. halbstündlich so weiter.

In der Früh hab ich mich dann gleich um den tierärztlichen Sonntagsdienst bemüht, welcher uns dann nach telefonischer Beschreibung der Beschwerden sicherheitshalber gleich an die Tierklinik in Rosenheim verwiesen hat.

Dort kam nach einem Röntgen mit Kontrastmittel raus, dass der Arme eine, vermutliche angeborene, Ausbuchtung an der Speiseröhre hat.

Jetzt bekommt er einen Futterständer, um "hoch" fressen zu können, sein Trockenfutter wird eingeweicht und nach dem Essen "muss" er für mindestens 15 Minuten auf den Schoß, um ihn in aufrechter Haltung halten zu können. Das Allerschlimmste ;-) - er darf keinerlei harte Sachen mehr, was bedeutet keine Gutti und Leckerli mehr. Das wird Franky am Anfang vermutlich am Meisten stören, aber wir bleiben eisern, um ihn keinem unnötigen Risiko auszusetzen. Ich werd mich mal wegen "Belohnungs-Leberwurst" aus der Tube schlau machen.

Ich hoffe sehr, dass wir das Ganze mit den genannten Maßnahmen schnell in den Griff bekommen und es ihm bald wieder gut geht?! Er hatte ja bisher leider nicht so viel Glück in seinem Leben, jetzt möchten wir einfach, dass es ihm gut geht!

Er ist wirklich der tollste Hund überhaupt! So freundlich, verschmust, umgänglich mit anderen Tieren, aufgeweckt, neugierig - er hat, trotz seiner Vergangenheit, so schnell vor Allem die Angst verloren. Er geht überall mit, ist schon Gondel gefahren, auch gestern ging er mit der behandelnden Ärztin (man darf momentan wegen Corona nicht mit ins Behandlungszimmer) problemlos mit.

Lg sendet Franky mit Familie

Helfen Sie uns helfen

Unser Spendenkonto
Raiffeisenbank Wien
BIC: RLNWATWW
IBAN: AT29 3200 0000 1127 4065